Guadeloupe (Frankreich)
Die Inselgruppe Guadeloupe umfasst insgesamt mehrere Inseln der kleinen Antillen in der Karibik, die sich jedoch jede für sich durch eigenen Traditionen und Eigenarten auszeichnen. Erstmals entdeckt wurde sie im Jahre 1493 von Christopher Columbus, der sie zu Ehren eines spanischen Heiligtums „Nuestra Senora de Guadeloupe" benannte. Die ersten Siedler kamen jedoch erst ab dem 17. Jahrhundert. Heute leben rund 90 % Schwarze und Mulatten in der Region. Die Insel war in der Folgezeit häufig Gegenstand der Streitigkeiten zwischen den britischen und französischen Kolonisten. Heute gehört Guadeloupe zum französischen Staat und ist somit dem französischen Gesetz unterworfen. Kontinentalguadeloupe besteht aus der Vulkaninsel Basse Terre mit ihrem immer noch aktiven „La Soufrière“ in der Mitte des Nationalparks und der relativ ebenen Grande Terre. Bewohnt werden jedoch auch noch Marie Galante und La Désirade. Zusammen mit Martinique bildet Guadeloupe die Französischen Antillen, die mit ihrem subtropischen Flair ihre Besucher verzaubern.
Sprachschulen in Guadeloupe
Folgende Sprachschulen gibt es in Guadeloupe:
Das Klima ist jedoch eher gemäßigt, denn dank der Passatwinde schwanken die Temperaturen zwischen 20º und 30ºC und die Wassertemperaturen zwischen 25º und 27º C. Hier kann man also nach dem Unterricht in der Sprachschule seine Freizeit wunderbar an den herrlichen Stränden und in verlassenen Buchten am oder im türkisfarbenen Wasser das Sein genießen. Insbesondere auch Tauchbegeisterte werden sich an den Korallenriffen satt sehen können und von den schillernden Farben fasziniert sein. Doch auch allen anderen wird diese Unterwasserlandschaft nicht vorenthalten. Bei Ausflügen mit Glasbodenbooten und im Aquarium können auch sie die Artenvielfalt bewundern. Der Zauber des Landesinneren zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Hier prägen zu 40 % die Wälder das Bild. Darüber hinaus ist Guadeloupe eine Region, in der fleißig Landwirtschaft betrieben wird. Vor allem Bananen und Zuckerrohr machen einen großen Anteil an Exportgütern aus. Allerdings wird seit neustem auch Melone, die Yamswurzel und Maniok angebaut. Doch auch die Rumdestillation hat einen hohen Stellenwert. In Sainte-Rose befindet sich sogar zusammen mit einer unglaublichen Schmetterlings- und Insektenausstellung ein eigens dem Rum gewidmetes Museum. Unbestreitbar spielt hier jedoch der Fremdenverkehr die wichtigste Rolle. In der wichtigsten Stadt Point-à-Pitre hingegen offenbart sich dem Besucher das Herz von Guadeloupe im Museum St. John Perse und Schoelcher, der Burg Fleur d'Epée und Edgar Clerc in Moule. Nur zu zwei Perioden des Jahres wird es stürmischer auf den Antillen. Vom ersten Sonntag im Januar bis Aschermittwoch dauert die Karneval-Saison an. Der Höhepunkt ist die Verbrennung einer traditionellen Riesenpuppe, die den Karnevalsgeist symbolisiert. Die zweite stürmische Jahreszeit ist der Spätsommer bis Oktober, wenn das Risiko besteht, dass Hurricane über die Antillen fegen. Ansonsten kann man sich wohl kaum eine idyllischere Region als Guadeloupe vorstellen!
