La Rochelle (Frankreich)
Die am Atlantik liegende Hafenstadt markiert in Westfrankreich ein Zentrum für Fremdenverkehr und Fischerei. Die offizielle Stadtgründung geht zurück auf das 10. Jahrhundert, allerdings wurde La Rochelle schon von den Römern als Anbaugebiet für gallische Weine und Abbaugebiet für Salz entdeckt.
Sprachschulen in La Rochelle
Folgende Sprachschulen gibt es in La Rochelle:
Seinen wirtschaftlichen, wie auch demografischen Aufschwung erlebte La Rochelle im 12. und 13. Jahrhundert. Damals waren es vor allem Institutionen wie der Templerorden, die eine Handels- und Pilgerroute (Jakobsweg) durch La Rochelle leiteten und der Stadt somit erste Grundlagen für einen achtbaren Reichtum und politischen Einfluss lieferten. Eine weitere wirtschaftliche und politische Größe der Stadt ist ihr Hafen (Vieux Port), der im Mittelalter nicht nur der größte, sondern auch einer der bedeutendsten Häfen an der atlantischen Küste Europas war.
Deutliche Wahrzeichen und touristische Knotenpunkte der Stadt sind die schon aus der Ferne erkennbaren Stadttürme „Tour St.-Nicolas“ und „Tour de la Chaine“, die neben dem historischen Stadtzentrum (Place Barentin) aus dem 15. Jahrhundert und dem im gotischen Baustil errichteten Rathaus (Hotel de Ville) unbedingt in das Programm jeder Stadtbesichtigung aufgenommen gehören.
La Rochelle bietet dem interessierten Sprachschüler zudem die Möglichkeit einige Sequenzen des Kinofilms „Das Boot“ von Wolfgang Petersen an Originalschauplätzen der Dreharbeiten nachzuvollziehen. Wem dies während eines Besuchs in La Rochelle zu viel urbane Kultur ist, dem wird empfohlen die Region über die Stadtgrenzen hinaus zu erforschen und die urtümlichen Sumpf- und Waldgebiete (Le Marais Poitevin) rund um die Stadt zu erkunden. Besonders ist hier der französische Nationalpark „La Venise Verte“ zu empfehlen, der weltweit unter dem Namen „Grünes Venedig“ bekannt geworden ist.
