Moustiers (Frankreich)
Das kleine Dorf findet sich nördlich des Sees Lac de St. Croix malerisch in einen Felsen gehauen. In die einmalige landschaftliche Schönheit eines natürlichen Canyons eingebettet, hatten schon Anfang des 5. Jahrhundert Mönche um den heiligen Maximin eine kleine Einsiedelei errichtet, auf dessen Ursprung der heutige Ort zurückgeht.
Sprachschulen in Moustiers
Folgende Sprachschulen gibt es in Moustiers:
Moustiers St. Marie ist bekannt für eine aus dem italienischen Raum stammende, besondere Technik der Keramikherstellung (Fayencen), welche im 17. Jahrhundert in den Ort gebracht wurde. Vor dem Hintergrund dieses Handwerks, das bis in das 19. Jahrhundert für großen Reichtum in dem kleinen Dorf gesorgt hatte, wurde ein Keramikmuseum eingerichtet, um dem Erbe dieser seltenen Technik gerecht zu werden.
Im Mittelalter besaß Moustiers St. Marie eine wichtige politische und vor allem strategische Rolle, die sich von der günstigen topografischen Lage der Siedlung ableitete und die zur Folge hatte, dass der Ort mit einem starken Mauerwerk befestigt wurde.
Zwischen zwei Felsen gespannt, direkt über dem Canyon in dem sich Moustiers St. Marie befindet, hängt an einer langen Kette der „Cadeno“ (ein gigantischer Stern), der sowohl Wahrzeichen des Ortes als auch ein sich bis heute wacker haltendes, historisches Rätsel bezüglich seines Ursprungs ist.
Oberhalb von Moustiers St. Marie verbirgt sich auf den Ruinen einer alten Marienkapelle die bei Touristen wie Gläubigen gleichermaßen beliebte Wallfahrtskapelle Notre Dame de Beauvoir.
