Neukaledonien (Frankreich)
Die zu Frankreich gehörende Insel im Pazifischen Ozean liegt vor der Nordküste Australiens und befindet sich somit innerhalb der tropischen Klimazone, die den Neukaledoniern das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 20 bis 30°C bietet. Die Insel ist seit 3.500 Jahren bevölkert und wurde von den Franzosen seit dem 19. Jahrhundert als Strafkolonie benutzt.
Sprachschulen in Neukaledonien
Folgende Sprachschulen gibt es in Neukaledonien:
Das Zweitgrößte Korallenriff der Welt, das „Neukaledonische Barriereriff“, umschließt die komplette Hauptinsel Grande Terre und einige Nebeninseln und kommt so auf eine Länge von mehr als 1.500 Kilometern und zu einer Gesamtfläche von über 24.000km². Auf der Insel ist der „Mont Panie“ (1628m) die höchste Erhebung und ist somit dominantes Merkmal Neukaledoniens.
Auf der Insel findet herrscht eine exotische und hochinteressante Landschaft vor und die zumeist endemische Flora und Fauna beweist noch einmal die besondere Einmaligkeit dieser kleinen, aber autarken Biosphäre. Leider sind heute viele der seltenen Arten vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben, sodass ein fader Beigeschmack für den teilnehmenden Beobachter nicht ausbleibt.
Neukaledonien besitzt einen eigenen Flughafen und des Weiteren ein gut ausgebautes Straßennetz, das den früher obligatorischen Geländewagen heute nicht mehr nötig macht, um sich auf der Insel fortzubewegen.
Wirtschaftlich verdient sich die Insel vor allem durch den industriellen Abbau von Nickel, was trotz der großen Gefahren für die einmalige Natur nicht verwundert, wenn man weiß, dass auf Neukaledonien ein Viertel des weltweiten Nickelvorkommens vermutet wird. Dennoch ist das Eiland nachwievor stark abhängig von wirtschaftlichen Zuschüssen aus dem französischen Mutterland.
Außer der immer wieder zu erwähnenden atemberaubenden Landschaft und Tierwelt Neukaledoniens ist ein kultureller Anlaufpunkt in jedem Fall das 1998 eröffnete Jean-Marie-Tjibaon-Kulturzentrum zu nennen, das nicht nur programmtechnisch sondern auch architektonisch hoch interessant ist.
