Saint-Pierre-et-Miquelon (Frankreich)
Die kleine Inselgruppe Saint-Pierre-et-Miquelon liegt östlich der kanadischen Küste und ist nur etwa 25 km von Neufundland entfernt.
Die Inseln gehören zu Frankreich und können als das letzte Überbleibsel der Kolonie Neufrankreich angesehen werden.
Sprachschulen in Saint-Pierre-et-Miquelon
Folgende Sprachschulen gibt es in Saint-Pierre-et-Miquelon:
Die Insel Saint-Pierre ist gerade mal 26 km²groß, während Miquelon 201 km²umfasst. Es gibt noch weitere kleinere Inseln, so dass die Gesamtfläche von Saint-Pierre-et-Miquelon 242 km²beträgt. Auf den verschiedenen Inseln leben etwa 6300 Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 29 Einwohnern pro km²entspricht. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass auf der wesentlich kleineren Insel Saint Pierre etwa 5600 Menschen leben, während Miquelon nur ca. 700 Einwohner verzeichnen kann. Die Bewohner der Inselgruppe leben in erster Linie von der Fischerei, doch auch der Tourismus ist eine sehr große Einnahmequelle.
Entdeckt wurde das kleine Juwel vor Neufundland 1497 vom genuesischen Seefahrer John Cabot, es gibt jedoch archäologische Funde auf der Inselgruppe, die darauf schließen lassen, dass die Inseln schon etwa 3000 v.Chr. bewohnt waren.
Im frühen 17. Jhdt. gab es dann die erste französische Siedlung auf Saint-Pierre. In den folgenden Jahrhunderten wurden die Bewohner im Zuge von schweren Auseinandersetzungen und Kriegen immer wieder vertrieben und die Inseln wechselten häufig den Namen und ihre Zugehörigkeit. 1816 schließlich wurden sie endgültig an Frankreich übergeben.
Die Schönheit und Abgeschiedenheit der Inseln vor Kanada spricht sich langsam herum, und doch kann Saint-Pierre-et-Miquelon noch immer als Geheimtipp für einen Entspannungsurlaub angesehen werden. Dort können Besucher ihre Seele baumeln lassen und den Alltagsstress vergessen.
