Salamanca (Spanien)

Die Stadt, die seit 1988 UNESCO Kulturerbe ist, war schon zu Zeiten der Römer ein bedeutendes Handelszentrum und nachdem es im 8. Jahrhundert von den Mauren erobert wurde, baute man die Bedeutung noch aus, wodurch die Stadt zu einem ersten Bildungszentrum werden sollte. Lange war Salamanca Sitz der wichtigsten Universität Europas und noch heute ist sie für viele Spanier Mittelpunkt der spanischen Bildungslandschaft.

Sprachschulen in Salamanca

Folgende Sprachschulen gibt es in Salamanca:

Salamanca ist eine intellektuelle und kulturstarke Stadt. Sie war 2002 europäische Kulturhauptstadt und besitzt die zweitälteste Universität des Landes (1218), obgleich dieser zweite Platz dennoch bedeutet eine der ältesten Universitäten der Welt zu sein. 40.000 der 160.000 Einwohner sind Studenten und das sorgt nicht nur dafür, dass die Stadt sehr „jung“ wirkt, sondern eben einen hohe Bildungsstandart auf sich vereinbart hat.
Kolumbus musste dies spüren. Bevor er 1492 zu seiner zweiten Überfahrt nach Amerika (nun offiziell nicht mehr Indien) aufbrechen durfte, musste er den Gelehrten der Universität Salamanca Rede und Antwort stehen. Der Dominikanerpater Francisco de Vitoria dagegen war es, der aus eigenem Antrieb heraus die liberal-intellektuelle Stimmung der Stadt in sich aufnahm und in den 1540er Jahren die Grundlagen für das heutige Völkerrecht ausarbeitete.
Für Sprachschüler ist die Universität prädestiniert, da Salamanca den Ruf genießt die der Ort in Spanien zu sein, in dem die Einheimischen das beste Hochspanisch sprechen.
Sehenswert sind hier vor allem der Stadtpalast und die Kathedrale „La Nueva“ (die Neue), die so heißt, weil nebenan noch die alte Kathedrale steht, was durchaus als ungewöhnlich bezeichnet werden darf.
Größter und schönster Platz Spaniens ist der Plaza Mayor, eine ehemalige Stierkampfarena.

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