Sanlúcar (Spanien)

Die Stadt in der Provinz Cádiz lebt vor allem vom Fischfang und der Herstellung von Sherry (Manzanilla). Die 60.000 Kopf starke Gemeinde ist des Weiteren berühmtes Anbaugebiet für Erdbeeren, Orangen und andere exotische Früchte. Die Zahl der Touristen ist bisher eine überschaubare geblieben und so ist es nicht verwunderlich, dass sich hier die Lebensunterhaltungskosten noch auf einem ertragbaren Niveau gehalten haben.

Sprachschulen in Sanlúcar

Folgende Sprachschulen gibt es in Sanlúcar:

Sanlúcar ist vor allem bekannt für seinen Sherry, aber auch in Sachen der bewegten Stadtgeschichte hat man hier einiges zu erfahren. 1498 war es Christoph Kolumbus, der von hier aus zu seiner dritten Reise nach Amerika aufbrach und ca. 20 Jahre später nutzte Ferdinand Magellan Sanlúcar als Ausgangspunkt für seine Weltumsegelung.
Neben dieser Eigenschaft als wichtiger Expeditionsort des späten Mittelalter (bzw. frühen Neuzeit), ist Sanlucar ein besonderes Ziel für Naturliebhaber, da direkt an die Stadt der größte Nationalpark Europas angrenzt, der Cote de Donana.
Der mit Palmen gesäumte Hauptplatz der Stadt dient abends als öffentlicher Treffpunkt, um den ausklingenden Tag zu genießen, was gerade für (extrovertierte) Sprachschüler eine gute Gelegenheit ist mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Dabei behilflich sein dürfte auch die hervorragende „andalusische Meeresküche“, die prädestiniert ist verspannte Zungen zu lockern.
Weitere Anlaufpunkte der Stadt sind die Pilgerstätte Santuario de Regla und das berühmte Seemannsviertel Bajo de Guia. Wenige Kilometer vor den Stadtgrenzen befindet sich das Fischerdorf Chipiona, wo man einen außergewöhnlichen Leuchtturm besichtigen kann.

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