Santiago de Compostela (Spanien)
Die europäische Kulturhauptstadt 2000 ist als Ziel des bekannten Pilgerpfads „Jakobsweg“ (Camino de Santiago) ein wichtiger christlicher Wallfahrtsort. Neben einem Bahnhof besitzt die Stadt einen eigenen Flughafen und ist Sitz des katholischen Erzbischofs in Spanien.
Sprachschulen in Santiago de Compostela
Folgende Sprachschulen gibt es in Santiago de Compostela:
Seit Jahrhunderten dreht sich in der Stadt alles um das Vermächtnis eines Jesusjüngers, der nach der Kreuzigung Jesu nach Spanien kam, um das „heidnische Land“ zu missionieren. Die Rede ist von Jakobus dem Älteren (Bruder des Johannes), dessen Gebeine angeblich, nachdem er im Jahre 43 in Rom enthauptet worden war, in einer römischen Nekropole in Santiago de Compostela begraben wurden. So kam es, dass der verblichene Jünger rund 700 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod in Rom dem Eremit Pelayo in einer Lichtgestalt auf der Iberischen Halbinsel erschien. Die Folge war eine unheimliche Hysterie um die Reliquien des Jakobus, die Santiago de Compostela nun zu einem der wichtigsten, christlichen Wallfahrtsorte der Welt (nach Rom und Jerusalem) machte. Leider ist bis heute sehr umstritten, ob die Gebeine des Jüngers tatsächlich in der spanischen Stadt bestattet liegen, beziehungsweise ist nicht einmal bewiesen, dass Jakobus überhaupt jemals persönlich in Spanien war.
Abgesehen von den eben erwähnten Reliquien, sind in Santiago de Compostela vor allem die Kathedrale Santiago de Compostela und das luxuriöse Paradorhotel, das weltweit zu den ältesten seiner Art gehört, unbedingt als sehenswert zu nennen. Um die Abgrenzung von Sehenswürdigkeiten zu Nichtsehenswürdigkeiten zukünftig leichter zu gestalten, hat die UNESCO die komplette Altstadt zum Weltkulturerbe gemacht und so dafür gesorgt, dass tatsächlich so ziemlich jede Gasse (die hier alle gut ausgeleuchtet werden) es schafft irgendwie sehenswert zu sein.
